Das Problem Mikro Verunreinigung und Mikro Plastik

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Kleine Teilchen von Arznei und Dünger schwimmen im Abwasser

Im Abwasser schwimmt vieles, was da nicht hineingehört.
Die Sorglosigkeit mancher Zeitgenossen, die die Kanalisation als eine erweiterte Mülldeponie betrachten. Dies kostet die kommunalen Abwasser Betriebe und damit deren Kunden die Frischwasser Verbraucher viel Geld.
Denn das Abwasser muss aufwendig gereinigt werden, mechanisch und biologisch. Drei Reinigungs Stufen durchläuft wird das Rohabwassers in der Regel.
Dann ist dieses so weit gereinigt, dass es in den natürlichen Kreislauf zurück in die Gewässer eingeleitet werden kann.

Doch drei Reinigungs Stufen reichen oft nicht mehr aus. Zunehmend breiten sich Kleinst Partikel aus, die nicht ins Wasser gehören und wenn nicht dem Menschen, so aber anderen Lebewesen gefährlich werden können. Die Liste solcher Mikro Teilchen ist lang und wird durch immer feinere Analyse Methoden immer länger. Die Teilchen stammen aus Kosmetika, Körperpflege Mitteln, Arzneien, Pflanzenschutz Mitteln oder auch aus künstlich gesüssten Limonaden. Als sehr hartnäckig gelten Stoffe wie das in Schmerz Mitteln enthaltene Diclofenac oder Röntgen Kontrast Mittel.

Die vierte Reinigungsstufe

Etwa zwei Drittel solcher Mikro Schadstoffe werden in modernen Abwasser Reinigungs Anlagen eliminiert. Der Schweiz ist das nicht genug. Um einen «guten ökologischen Zustand» der Gewässer zu erreichen, plädiert sie deshalb für eine weitere, vierte Reinigungsstufe. Darunter werden unterschiedliche technische Optionen verstanden:

Mit diesen Verfahren können auch hartnäckige Spuren Stoffe erfasst und entsorgt werden. Teilweise wird das schon angewandt.

Welche Massnahmen sind nötig

Um die Ausgaben gering zu halten, muss eine Kehrtwende von der kurzfristigen Reparatur Mentalität zur nachhaltigen Vorsorge Strategie nach dem Verursacher Prinzip, gemacht werden.

Konkret geht es darum, dafür zu sorgen, dass Schad Stoffe erst gar nicht ins Abwasser gelangen. Dann müsste später auch weniger aufwendig eliminiert werden. Die Alterung der Bevölkerung und der steigende «pro Kopf Verbrauch an Medikamenten» führt in den kommenden Jahren zu einem Anstieg des Medikamenten Verbrauchs. Viel davon wird im Abwasser landen, nicht nur auf dem natürlichen Weg durch Ausscheidungen. Aber auch, weil viele Leute abgelaufene oder nicht mehr benötigte Arznei Mittel immer wieder über die Toilette entsorgten.

VSA Plattform Verfahrenstechnik Mikroverunreinigungen

Möchten Sie über das Thema Elimination von Mikro Verunreinigungen in den Abwasser Reinigungs Anlagen immer bestens informiert sein?

Dann finden Sie auf der Internetseite Micropoll Plattform des VSA aktuelle Informationen wie Empfehlungen, Faktenblätter, Anlagensteckbriefe, Schlussberichte von Pilotversuchen und Vieles mehr.

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Seite erstellt:  27.09.2017

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letztes Update:  06.05.2019

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